Luchs


Lynx lynx (Felis l.)

Verbreitung: von Skandinavien bis Spanien und Portugal, östl. bis Sibirien; Alaska, Kanada, Norden der USA

Habitat: Nadelwälder, Unterholz

Länge: Kopf-Rumpflänge 80-130 cm; Schwanzlänge 4-8 cm

Der Luchs ist an seinem kurzen Schwanz, den langen Ohrbüscheln und dem dichten Backenbart zu erkennen. Die Farbe seines Fells variiert innerhalb des ausgedehnten Verbreitungsgebietes, vor allem das Fleckenmuster; die Flecken können kaum sichtbar, aber auch sehr auffällig sein. Obwohl das Tier heute in den meisten Ländern unter strengem Naturschutz steht, ist es selten geworden, und manche Unterarten sind vom Aussterben bedroht. Der Luchs ist ein Nachttier und lebt alleine. Seine Beute beschleicht er auf dem Boden, oder er lauert ihr aus einen Versteck im Gebüsch auf. Hasen, Nagetiere, junge Rehe und bodenbewohnende Vögel wie Waldhühner sind für ihn die wichtigsten Beutetiere. Die Paarungszeit beginnt gewöhnlich im Frühling, und nach einer Tragezeit von ca. 63 Tagen werden in einer Felshöhle oder in einem hohlen Baum 2-3 Junge geboren. Die Welpen bleiben während des ersten Winters bei der Mutter.