Habitat: Wald, Anbaugebiete
Länge: Kopf-Rumpflänge 50-70 cm; Sschwanzlänge 4-10 cm
Der Bärenmakak, der an seinem roten Gesicht, seinem zottigen Fell und kurzen Schwanz zu erkennen ist, ist ein aggressiver, furchtloser Affe, der oft Gärten und Äcker plündert. Die meiste Zeit verbringt er auf dem Boden, klettert aber auch auf Bäume, um dort zu schlafen, bzw. Nahrung oder einen sicheren Unterschlupf zu suchen. Er ist allerdings kein besonders guter Kletterer. Er ernährt sich von Blättern, Früchten, Wurzeln und Knollen, unter anderem von Kartoffeln. Die Nahrung hält er meist mit seinen Händen fest. Er stopft soviel Eßbares wie möglich in seine beiden Backentaschen und holt es erst später wieder hervor, um in aller Ruhe zu schmausen. Bärenmakaken sind tagsüber aktiv und leben in Familiengruppen von 25-30 Tieren unter der Leitung eines dominanten Anführers. Die Mitglieder einer solchen Gruppe rufen und schreien sich ständig zu und kommunizieren untereinander auch durch Minenspiel. Die Männchen sind größer als die Weibchen. Über die Fortpflanzung dieser Makakenart in freier Natur ist wenig bekannt, man aber nimmt an, daß das Weibchen jedes (oder jedes zweite) Jahr ein Junges wirft.